
DTF1 Farbmuster-Shirt
525 echte DTF-Farben mit Hex-Code, gedruckt und verpresst wie ein Kundenauftrag — deine verbindliche Farbreferenz für unsere Produktion.
Nie wieder Farben raten
Dein Bildschirm zeigt Farben anders als unser Druck. Das Farbmuster-Shirt schließt die Lücke — in drei Schritten.
Shirt ans Objekt halten
Vergleiche die 525 Farbfelder direkt mit dem Wunschfarbton deines Kunden — am Textil, am Logo, am Vereinswappen. Echtes Material statt Monitor.
Hex-Code ablesen
Unter jedem Farbfeld steht sein Hex-Code, z. B. #21A3A7. Kein Interpretieren, kein Annähern — die Farbe ist eindeutig benannt.
Im Design verwenden
Nutze den Code in deiner Grafik und bestelle den Transfer. Das Ergebnis sieht aus wie auf dem Shirt — gleiche Tinte, gleiche Anlage, gleiche Verpressung.
Warum stimmen DTF-Farben nie mit dem Bildschirm überein?
Es liegt nicht an dir — und meistens auch nicht am Drucker. Bildschirm und Textildruck sprechen physikalisch zwei verschiedene Sprachen:
- Dein Monitor leuchtet, Tinte reflektiert. Ein Display mischt Farben aus rotem, grünem und blauem Licht (RGB) und kann dadurch Töne darstellen, die keine Tinte der Welt erreicht — vor allem knallige Neon- und Leuchtfarben.
- Der Druck mischt aus vier Tinten plus Weiß. Im DTF-Druck entsteht jede Farbe aus Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz auf einer weißen Unterlegung. Bei der Umrechnung von RGB nach CMYK verschieben sich Farbtöne zwangsläufig.
- Kaum ein Monitor ist kalibriert. Dasselbe Design sieht auf deinem Laptop, deinem Handy und dem Rechner deines Kunden bereits dreimal unterschiedlich aus — bevor überhaupt gedruckt wurde.
- Textil ist kein Papier. Die Oberflächenstruktur des Stoffs bricht das Licht anders als jede glatte Fläche. Derselbe Druck wirkt auf Textil weicher und minimal dunkler als auf dem Bildschirm.
Warum sieht derselbe Farbwert bei jedem DTF-Anbieter anders aus?
Im klassischen Offsetdruck gibt es genormte Farbstandards (ISO 12647 / FOGRA): Designer laden ein Farbprofil, sehen einen verlässlichen Softproof, und jede Druckerei liefert dasselbe Ergebnis. Im DTF-Druck existiert kein solcher Standard. Jeder Anbieter druckt mit seiner eigenen Kombination aus:
- Tinte — Pigmentierung und Farbraum unterscheiden sich je Hersteller spürbar
- Folie und Pulver — beide beeinflussen, wie brillant und deckend das Ergebnis auf dem Textil ankommt
- Weiß-Unterlegung — Dichte und Aufbau des Weißlayers verändern die Leuchtkraft jeder darüberliegenden Farbe
- RIP-Software und Farbeinstellungen — jede Anlage rechnet Farbwerte nach eigenen Kurven in Tintenmengen um
- Verpressung — Temperatur, Druck und Zeit wirken bis in den finalen Farbeindruck hinein
Ein ICC-Profil, das du als Kunde herunterladen und in Photoshop laden könntest, gibt es im DTF-Druck deshalb nicht — es wäre nur für exakt eine Anlage mit exakt einer Material-Kombination gültig. Derselbe Hex-Wert liefert bei zwei Anbietern zwei verschiedene Farben.
Genau darum ist das Farbmuster-Shirt anbieterspezifisch wertvoll: Es zeigt nicht, wie eine Farbe „irgendwo“ aussieht, sondern wie sie aus unserer Produktion kommt — mit unserer Tinte, unserer Folie, unserem Weißlayer und unseren Pressparametern. Bestellst du bei DTF1, ist das Shirt deine verbindliche Referenz.
RAL- und Pantone-Vorgaben im DTF-Druck umsetzen
Corporate-Design-Vorgaben kommen fast immer als RAL- oder Pantone-Wert — beides sind Volltonfarben-Systeme, die im CMYK-basierten DTF-Druck nicht direkt existieren. Jede Umsetzung ist eine Annäherung, und ohne Referenz ist sie ein Blindflug.
Mit dem Farbmuster-Shirt wird daraus ein kontrollierter Prozess: Halte den RAL- oder Pantone-Fächer deines Kunden neben das Shirt, wähle das Farbfeld mit der besten Übereinstimmung und übernimm dessen Hex-Code in deine Druckdatei. Du siehst vor der Bestellung, welches Ergebnis du bekommst — statt es nach dem ersten Testdruck zu erfahren.
Das spart Testdrucke, verhindert Reklamationen und gibt dir gegenüber deinem Kunden eine belastbare Aussage: „So wird deine Farbe auf dem Textil aussehen.“

Warum ein Shirt statt einer Papierkarte?
Weil Papier genauso lügt wie dein Monitor. Dieselbe Tinte wirkt auf Papier, Folie und Textil unterschiedlich. Eine Farbreferenz taugt nur, wenn sie auf dem Material sitzt, auf dem später auch dein Auftrag landet — verpresst, nicht nur bedruckt.
Jedes Farbmuster-Shirt durchläuft unsere Produktion wie eine Kundenbestellung: gedruckt auf Mimaki-Technologie, gepulvert, verpresst. Kein Musterexemplar aus einer Sonderfertigung, sondern der Serienprozess selbst.
Drei Sektionen decken den kompletten Arbeitsbereich ab: leuchtende Vollton-Farben, gedeckte Töne und Spezialfarben wie Braun-, Haut- und Navytöne — plus eine Reinfarben-Reihe inklusive Weiß.
Technische Daten
- Farbfelder
- 525 Farben, jedes Feld mit aufgedrucktem Hex-Code
- Druckfläche
- 38 × 57 cm — vollflächiger DTF-Transfer
- Sektionen
- Reinfarben · Leuchtend · Gedeckt · Spezialfarben (Braun-, Haut-, Navytöne)
- Textil
- Weißes Baumwoll-Shirt, Unisex Größe L
- Produktion
- Gedruckt auf Mimaki-Technologie, verpresst wie ein Kundenauftrag
- Weiß-Unterlegung
- Vollflächiger Weißlayer — die Farbwerte gelten dadurch auch auf dunklen Textilien
- Pflege
- Waschbar wie jeder DTF-Transfer — bleibt als Referenz dauerhaft nutzbar
Häufige Fragen